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Pigmentierte bzw. gedeckte Leder
Herstellung
Für diese Leder werden die Häute mit den meisten Naturmerkmalen verwandt. Es wird eine Farbschicht aufgebracht, um eine ansprechende Egalisierung der Oberfläche zu erreichen. Die Naturmerkmale sind beinahe nicht mehr zu erkennen, sie werden abgedeckt, daher der Begriff „gedeckte Leder“. Infolgedessen sind natürlich auch die Poren so gut wie nicht mehr zu erkennen. Manche Leder werden zusätzlich geprägt oder gebügelt, um ihnen ein lebendiges Aussehen zu verleihen. Auch dieses Leder erhält nach der Färbung eine Schutzschicht, um Schmutz abweisen zu können.
Eigenschaften
| Durch die weitestgehend geschlossenen Poren ist natürlich auch die Atmungsaktivität und die Möglichkeit eines Temperaturausgleiches verringert. Auf der anderen Seite ergibt sich eine enorme Strapazierfähigkeit durch diese Farbdeckschicht: Flüssigkeiten bleiben auf der Lederoberfläche meist lange stehen, Flecken hierdurch entstehen also so gut wie nicht. |
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Pflege
Hier kann also getrost von einem pflegeleichten Leder gesprochen werden,
Flüssigkeiten werden wie beschrieben i.a. abgewiesen und können leicht mit einem Tuch abgenommen werden. Die nicht sofort sichtbaren Körper- oder Haarfette jedoch setzen auch diesem Leder zu. Denn werden sie nicht regelmäßig entfernt, greifen sie die Deckschicht aus Imprägnierung und Farbe an, sie bricht auf und wird rissig. Auch der schädliche Einfluß von trockener Luft kann dieses Aufbrechen der Deckschicht bewirken, häßliche Risse sind die Folge (siehe Foto letzte Seite).
Also auch hier: regelmäßige Pflege tut not: Das Leder regelmäßig feucht abwischen (nicht nass). Halbjährlich mit dem Keragil Sanftreiniger von LCK das Leder komplett reinigen. Danach mit der Keragil Pflegecreme eincremen, dadurch wird das Leder rückgefettet und wieder geschützt vor Schmutz wie Körper- oder Haarfett.
Bei akuten Verschmutzungen: siehe Gebrauchsanleitung im Pflegeset!
Teil 5 weiterlesen: Nubukleder, Velourleder bzw. Rauhleder oder angeschliffene Leder
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